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Logistikimmobilie

Logistikimmobilie ist die Bezeichnung für eine Immobilie, die zur Lagerung, Kommissionierung und Distribution von Waren genutzt wird. Unter dem Begriff Logistikimmobilien werden ganz unterschiedliche Immobilien subsumiert, die im folgenden kurz dargestellt werden sollen.

Umschlaghallen („Cross Dock“) dienen der Aufteilung eingehender Waren aus dem Fernverkehr in den Nahverkehr. Hier findet eine Sortierung statt, und damit der Bedarf, Waren höchstens für einen kurzen Zeitraum zwischen zu lagern. Umschlaghallen haben deshalb eine hohe Anzahl von Toren, eine geringe Hallenhöhe und auch nur eine begrenzte Hallentiefe, um möglichst kurze Wege zu erzielen.

Lagerhallen dienen der Lagerung von Waren. Sie verfügen je nach verwendeter Lagertechnik über größere Höhen aber nur über eine begrenzte Anzahl von Toren. Distributionshallen dienen der Warenverteilung und verbinden damit die Funktion der Lagerhalle als Basis mit der zusätzlichen Funktion der Kommissionierung. Neben einer größeren Hallenhöhe ist auch die Hallentiefe wesentlich größer dimensioniert und die Anzahl der Tore ist ebenfalls höher als bei einer Lagerhalle.

Speziallager erfüllen bestimmte Funktionen in der Logistik (Gefahrgutlager, Lager für wassergefährdende Stoffe, Kühlhallen etc.). Auf der Basis gesetzlicher Auflagen sind die baulichen Gestaltungen vorzunehmen und Rahmenbedingungen einzuhalten. Andererseits gibt es auch ablauftechnische Erfordernisse, die die Gestaltung beeinflussen. So sind Kühlhallen mit einen minimalen Anzahl von Toren ausgestattet, um die Kälteverluste zu begrenzen.

Hochregallager: hierbei handelt es sich um ein Lager in Silobauweise. Genau genommen ist es ein Regal mit witterungsschützender Ummantelung (Dach und Wand). Das Hochregallager wird fälschlicherweise immer wieder auch als Logistikimmobilie bezeichnet. Vielmehr ist das Hochregallager eine Betriebseinrichtung und wird auch steuerlich so behandelt.